Ingolstadt ist nicht nur Audi-Standort, sondern eine Stadt, die kontinuierlich in die Fläche wächst. Neue Gewerbegebiete im Norden, Wohnquartiere entlang der Schutter und Nachverdichtungen im Klinikviertel verlangen nach einer genauen Kenntnis des Baugrunds. In den letzten Jahren hat vor allem der Ausbau der Hochwasserschutzanlagen entlang der Donau gezeigt, wie stark bindige Auenlehme das Tragverhalten bestimmen. Das Atterberg-Grenzen Labor liefert die Basis, um diese feinkörnigen Böden korrekt einzuordnen. Wir bestimmen Fließ- und Ausrollgrenze unter standardisierten Bedingungen, damit Sie als Planer exakt wissen, ob ein Boden bei Wasserzutritt plastisch reagiert oder spröde bricht. Gerade in einem Gebiet mit 140.000 Einwohnern und jahrhundertealter Festungsgeschichte ist der Untergrund oft heterogen und von künstlichen Aufschüttungen durchzogen.
Die Plastizitätszahl Ip trennt den standfesten vom problematischen Baugrund – in Ingolstadts Auenböden sehen wir oft Werte zwischen 12 und 25 Prozent.



