Die DIN EN 14731:2005 regelt die Ausführung von Tiefenverdichtungen und bildet bei unseren Projekten in Ingolstadt die Planungsgrundlage. Gerade hier im Donauraum, wo die quartären Kiese und Sande der Niederterrasse auf Auelehmen und Flugsanden lagern, braucht es eine Bemessung der Rütteldruckverdichtung, die den Schichtwechsel präzise abbildet. Das Baugrundrisiko in Ingolstadt ist oft nicht der Kies selbst, sondern die darunter lagernden, locker gelagerten Fein- und Mittelsande, die bei dynamischer Belastung zur Kornumlagerung neigen. Ohne eine belastbare Verdichtungsprognose steht jede Gründung auf wackligen Füßen. Unser Team führt verformungsabhängige Setzungsberechnungen durch und legt das Raster und die Tiefenstaffelung so aus, dass der geforderte Verdichtungsgrad I_D ≥ 0,75 flächendeckend erreicht wird. Ergänzend setzen wir vor der Ausführungsplanung den Plattendruckversuch ein, um die erzielbaren Steifemoduln der verbesserten Schichten zu verifizieren.
In den Donauschottern Ingolstadts erreichen wir mit dem Tiefenrüttler Verdichtungsgrade über 0,85 – vorausgesetzt, die Bemessung berücksichtigt die eingelagerten Schlufflinsen.



