Die Baugrunduntersuchung per Schürfgrube ist in Ingolstadt oft der direkteste Weg, um ungestörte Bodenproben zu gewinnen und die Schichtenfolge im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. Wer hier baut, bewegt sich auf quartären Donauschottern und Auelehmen, deren Tragfähigkeit ohne Aufschluss schwer einzuschätzen ist. Die DIN EN 1997-1 in Verbindung mit der DIN 4020 fordert für jedes Bauvorhaben eine belastbare Erkundung – und genau hier setzen wir an. Gerade in den wachsenden Gewerbegebieten entlang der A9 oder in sensiblen Altstadtbereichen von Ingolstadt entscheidet die Qualität des Aufschlusses über die Sicherheit der späteren Gründung. Bevor ein Plattendruckversuch auf der planierten Fläche stattfindet, muss der gewachsene Untergrund zweifelsfrei bekannt sein. Die Schürfgrube liefert dafür das unverfälschte Bild.
Die offene Baugrube lügt nicht: Ein Blick auf das freigelegte Profil ersetzt tausend Annahmen über die Tragfähigkeit des Ingolstädter Untergrunds.



