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Geotechnische Bemessung tiefer Baugruben in Ingolstadt – Sicher bis zur Endteufe

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Der Tieflöffelbagger steht. Vor dem ersten Hub geht es um den rechnerischen Nachweis. Wir liefern die geotechnische Bemessung tiefer Baugruben für Ingolstadt – nicht als Standardblatt, sondern abgestimmt auf den lokalen Boden. Ingolstadt liegt an der Donau, mit quartären Kiesen und Auelehmen im Untergrund. Diese Wechselfolge ist tückisch: steife Horizonte wechseln mit wasserführenden Rinnen. Unsere Berechnungen berücksichtigen den Porenwasserdruck in den Terrassenschottern und die Steifigkeit der tertiären Feinsande darunter. Für Baugruben über 5 m Tiefe kombinieren wir den Sondierschlag nach SPT, um die Lagerungsdichte in den Kiesen zu bestimmen. So entsteht ein belastbares Modell, das der Bauherr der Prüfstatik vorlegen kann.

Der Ingolstädter Untergrund ist ein Wechselspiel aus Donaukies und Auelehm – das verlangt eine Bemessung, die beide Extreme abdeckt.

Unsere Leistungsbereiche

Ablauf und Umfang

Ingolstadt zählt rund 140.000 Einwohner und wächst entlang der Bahnachse und im Nordosten. Viele Neubauten entstehen auf Flächen mit Auffüllungen aus der Nachkriegszeit. Das sind keine homogenen Böden. Wir rechnen mit wirklichkeitsnahen Steifemodulen, nicht mit Tabellenwerten aus dem Lehrbuch. Die geotechnische Bemessung tiefer Baugruben umfasst den Nachweis der Auftriebssicherheit nach DIN EN 1997-1, die Abschätzung von Setzungen hinter der Verbauwand und die Dimensionierung der Aussteifung. Bei weichen Auelehmen setzen wir ergänzend den Drucksondierung CPT ein, weil der Spitzendruck dort das Entfestigungspotenzial besser auflöst als jede Rammsondierung. Die Baugrubenklasse nach DIN 4124 legen wir gemeinsam mit dem Tragwerksplaner fest.
Geotechnische Bemessung tiefer Baugruben in Ingolstadt – Sicher bis zur Endteufe
Technische Referenz — Ingolstadt

Lokaler geotechnischer Kontext

Der Unterschied zwischen einer Baugrube im Donauquartier und einer im Klinikviertel ist größer, als man denkt. Nahe der Donau stehen die Terrassenschotter oft unter artesischem Druck, während im höher gelegenen Nordosten die Auffüllungen mächtiger sind und kaum Tragfähigkeit bieten. Bei einem Projekt im Klinikviertel haben wir erlebt, dass die Auffüllung über 4 m tief reichte – der Verbau musste tiefer gegründet werden, als es der Bauherr ursprünglich eingeplant hatte. Das Risiko: hydraulischer Grundbruch in der Kiesrinne oder unerwartete Setzungen hinter der Spundwand. Solche Überraschungen vermeidet man nur durch eine Bemessung, die den Baugrund nicht als homogenen Block behandelt, sondern die lokale Schichtung ernst nimmt.

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Referenznormen

DIN EN 1997-1:2014-03 (Eurocode 7, Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik), DIN 1054:2010-12 (Baugrund – Sicherheitsnachweise im Erd- und Grundbau), DIN 4124:2012-01 (Baugruben und Gräben – Böschungen, Verbau, Arbeitsraumbreiten)

Technische Daten

ParameterTypischer Wert
NachweisformatEC 7 – GEO-2 und GEO-3
Baugrubentiefe (bemessen)bis 18 m unter GOK
BodenmodellSchichtprofil aus Rammsondierung / CPT
WasserhaltungDruckabbaukurve, Restwasserstand
VerformungsprognoseFinite-Elemente oder Bettungsmodulverfahren
VerbauartenTrägerbohlwand, Spundwand, Schlitzwand
AussteifungSteifen, Anker, Unterfangung
DokumentationStandsicherheitsnachweis nach DIN 1054

Gängige Fragen

Wann ist eine geotechnische Bemessung tiefer Baugruben in Ingolstadt erforderlich?

Sobald die Baugrube tiefer als 3 m ist oder der Grundwasserleiter angeschnitten wird, verlangt die DIN 4124 einen rechnerischen Standsicherheitsnachweis. In Ingolstadt mit seinen wasserführenden Schottern ist das fast immer der Fall.

Welche Bodenkennwerte brauchen wir vom Baugrundgutachter?

Wir benötigen Wichten, Reibungswinkel, Kohäsion und Steifemoduln für jede Schicht. Aus dem Gutachten müssen die Grundwasserstände und die Durchlässigkeitsbeiwerte hervorgehen. Fehlen diese, holen wir sie mit einer Korngrößenanalyse oder einem Pumpversuch nach.

Mit welchen Kosten muss man für die Bemessung einer tiefen Baugrube rechnen?

Je nach Komplexität und Anzahl der Bauzustände liegt das Honorar zwischen €1.790 für eine kleinere Baugrube mit einfachem Verbau und bis zu €8.030 für eine mehrfach ausgesteifte, tiefe Baugrube mit Finite-Elemente-Berechnung.

Wie lange dauert die Bearbeitung?

Ein vollständiger Standsicherheitsnachweis mit allen Bauzuständen benötigt in der Regel 8 bis 12 Werktage. Bei dringenden Projekten bieten wir eine Expressbearbeitung innerhalb von 5 Werktagen an, sofern die Baugrunddaten vollständig vorliegen.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Ingolstadt und Umgebung.

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