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SPT (Standard Penetration Test) in Ingolstadt: Normgerechte Baugrunderkundung nach DIN EN ISO 22476-3

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Die Planung eines Bauwerks auf den quartären Schotterterrassen und Auesedimenten der Donau erfordert belastbare Kennwerte. In Ingolstadt schreibt die DIN 4020, ergänzt durch den Eurocode 7 (DIN EN 1997-2), für nahezu jedes mittlere bis große Bauvorhaben eine direkte Aufschlussmethode wie die SPT-Bohrung vor. Wir von unserem geotechnischen Labor kennen die lokalen Herausforderungen: Die pleistozänen Schotter im Stadtgebiet können ab 3 bis 5 Metern Tiefe so kompakt gelagert sein, dass nur ein schweres Gestänge mit Rammspitzen nach DIN EN ISO 22476-3 belastbare Schlagzahlen liefert. Die Donauauen wiederum bergen locker gelagerte Sandlinsen, deren Tragfähigkeit ohne eine korrekte Interpretation der N30-Werte schnell überschätzt wird.

Die Schlagzahl N30 aus dem SPT korreliert in den Ingolstädter Donauschottern zuverlässig mit dem Reibungswinkel – eine wesentliche Eingangsgröße für die Grundbruchberechnung.

Unsere Leistungsbereiche

Ablauf und Umfang

Ein wiederkehrender Planungsfehler in Ingolstädter Randgebieten wie Oberhaunstadt oder Gerolfing ist die Annahme, eine Handsonde oder Rammsondierung sei ausreichend, um die Tragfähigkeit für eine Streifenfundamentgründung zu bestimmen. Gerade in den Randbereichen der Donauniederung, wo postglaziale Kiese mit schluffigen Beckensedimenten wechsellagern, liefert nur die SPT-Bohrung gestörte Bodenproben und zugleich einen in-situ Durchlässigkeitsbeiwert, der für die Bemessung von Versickerungsanlagen nach DWA-A 138 unverzichtbar ist. Wir betreiben ein mobiles Bohrgerät, das auch auf beengten innerstädtischen Grundstücken in der Altstadt von Ingolstadt eingesetzt werden kann, und kombinieren den SPT bei Bedarf mit der Korngrößenanalyse, um den Ungleichförmigkeitsgrad der Kiese exakt zu bestimmen. Für Baugruben mit hohem Grundwasserandrang im Donautal ergänzen wir die SPT-Aufschlüsse durch in-situ Durchlässigkeitsversuche, die einen direkten Vergleich zwischen Schlagzahl und kf-Wert ermöglichen.
SPT (Standard Penetration Test) in Ingolstadt: Normgerechte Baugrunderkundung nach DIN EN ISO 22476-3
Technische Referenz — Ingolstadt

Lokaler geotechnischer Kontext

Die Donau prägt nicht nur das Stadtbild, sondern auch den Untergrund Ingolstadts: Auf den hochwassersicheren Niederterrassen im Bereich der Altstadt stehen dicht gelagerte Kiese an, während in den südlichen Donauauen mächtige, locker gelagerte Sande und wechsellagernde Auelehme vorherrschen. Dieser hydrologische Kontrast führt dazu, dass bei ein und demselben Bauvorhaben in Ingolstadt die SPT-Schlagzahlen im nördlichen Baufeld bei 30 liegen können, im südlichen jedoch unter 8 abfallen. Wer diese Spannweite nicht durch eine ausreichende Anzahl von Sondierungen abdeckt, riskiert Setzungsdifferenzen, die bei einem Mehrfamilienhaus mit WU-Betonwanne innerhalb weniger Jahre zu Rissen in der Bodenplatte führen. Die Erfahrung aus dutzenden Projekten entlang des Donauufers zeigt: Nur eine Kombination aus SPT und ergänzenden Sondierungen im Raster von 15 bis 20 Metern sichert die Erkundungstiefe statistisch ab.

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Referenznormen

DIN EN ISO 22476-3:2005 – SPT und Rammkernsondierung, DIN EN 1997-2 (Eurocode 7) – Erkundung des Baugrunds, DIN 4020 – Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke, DIN EN ISO 14688-1 – Benennung und Beschreibung von Boden

Technische Daten

ParameterTypischer Wert
GerätenormDIN EN ISO 22476-3:2005 (Rammkernsonde)
GestängeSchweres Gestänge (AWJ), Rammbär 63,5 kg
Fallhöhe760 mm ± 10 mm, automatischer Fallmechanismus
ProbendurchmesserSplit-Löffel 50 mm, Länge 610 mm
Eindringstrecke3 × 150 mm, Zählung über 300 mm
LagerungsdichteBeurteilung nach DIN EN 1997-2 Anhang D
BodengruppeAnsprache nach DIN EN ISO 14688-1
BerichtsumfangSchichtenverzeichnis, Schlagzahldiagramm, N30-Werte

Gängige Fragen

Was kostet eine SPT-Bohrung in Ingolstadt?

Für eine SPT-Sondierung nach DIN EN ISO 22476-3 in Ingolstadt müssen Sie je nach Bohrtiefe und Zugänglichkeit mit Kosten zwischen 440 € und 660 € pro Aufschlusspunkt rechnen. Der Preis beinhaltet das schwere Rammgestänge, die Protokollierung der Schlagzahlen und den Feldbericht mit Schichtenverzeichnis.

Bis zu welcher Tiefe ist der SPT in den Ingolstädter Schottern sinnvoll?

In den quartären Donauschottern Ingolstadts erreichen wir mit dem schweren Gestänge (AWJ) üblicherweise 10 bis 15 Meter, in günstigen Lagen bis 20 Meter. Sobald die Schlagzahlen über N30 = 50 steigen, was in den stark verkitteten Nagelfluhbänken des Tertiärs vorkommen kann, wechseln wir auf ein Kernbohrverfahren, um das Gestänge nicht zu überlasten.

Wie viele SPT-Aufschlüsse verlangt das Baurecht in Ingolstadt?

Die Stadt Ingolstadt verweist in ihren Bebauungsplänen auf die DIN 4020. Für ein Einfamilienhaus genügen oft 2 bis 3 Sondierungen, für ein Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage sollten Sie mindestens 4 bis 6 Aufschlusspunkte im Raster von 15 bis 20 Metern einplanen, um die Baugrundklasse statistisch abgesichert zuweisen zu können.

Kann der SPT den Rammwiderstand einer Rammsonde ersetzen?

Nein, die SPT-Sondierung misst die Schlagzahl über 30 cm Eindringung eines standardisierten Löffels und liefert zugleich eine Bodenprobe, während die Rammsonde nach DIN EN ISO 22476-2 einen spitzen Kegel ohne Probengewinn rammt. Beide Verfahren ergänzen sich, und wir kombinieren sie in Ingolstadt häufig, um die Lagerungsdichte sowohl aus SPT-N30 als auch aus Rammwiderständen abzuleiten.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Ingolstadt und Umgebung.

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