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INGOLSTADT
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Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren in Ingolstadt

Fachkundig. Gründlich. Effizient.

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Zwischen dem Auwaldboden entlang der Donauauen und den kiesigen Schotterterrassen des Jura-Nordrands im Norden Ingolstadts liegen Welten, was die Verdichtbarkeit betrifft. Unser Labor kennt beide Extreme: die bindigen, setzungsempfindlichen Lehme im südlichen Stadtgebiet und die rolligen, gut tragfähigen Kiese im Gewerbegebiet Manchinger Straße. Die Felddichtebestimmung nach dem Sandkegelverfahren ist das Verfahren, das auf beiden Substraten zuverlässige Einbaukennwerte liefert – direkt auf der Planie und ohne Probentransport ins Labor. Für Baugrubenverfüllungen im Hochwasserschutzbereich kombinieren wir die Korngrößenanalyse, um die Eignung des Wiedereinbaumaterials zu prüfen, und ziehen bei größeren Lastplattenabnahmen den Plattendruckversuch als Vergleichsverfahren hinzu.

Ein Sandkegelversuch dauert 20 Minuten – aber die richtige Interpretation der Feuchte und des Überkornanteils entscheidet über die Standsicherheit der späteren Fahrbahn.

Unsere Leistungsbereiche

Ablauf und Umfang

Der Ausbau Ingolstadts nach der Landesgartenschau 1992 und später mit der Audi-Erweiterung hat vielerorts heterogene Auffüllungen hinterlassen. Wer heute im Bereich Etting oder Oberhaunstadt verdichtet, trifft auf Schichten, die beim Sandkegelversuch zu streuenden Dichtewerten führen können. Das Verfahren selbst ist mechanisch solid: Ein zylindrisches Prüfloch wird ausgeschachtet, der gesamte Aushub über eine kalibrierte Sandflasche volumetrisch bestimmt und über die trockene Masse die Einbaudichte errechnet – immer bezogen auf die Proctordichte aus der Laborreferenz. Entscheidend ist die Wahl des richtigen Eichsandes: Rundkorn mit definiertem Größtkorn, rieselfähig und feuchtigkeitsunempfindlich. In den quartären Schottern Ingolstadts prüfen wir oft in Tiefen zwischen 15 und 40 cm unter Planum; bei rolligem Material mit Überkornanteil wird der Versuch nach DIN 18125-2 durchgeführt und mit einem Siebschnitt aus der SPT-Bohrung ergänzt, wenn tiefere Lagen zu bewerten sind.
Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren in Ingolstadt
Technische Referenz — Ingolstadt

Lokaler geotechnischer Kontext

Die quartären Kiese im Stadtgebiet liegen häufig nur zwei bis vier Meter unter Gelände, durchsetzt von gering durchlässigen Mergellinsen. Ein Verdichtungsgrad von 97 Prozent auf einer solchen Wechsellagerung kann trügerisch sein, wenn darunter weiche Schluffbänke anstehen, die später Setzungen auslösen. Das Risiko verschärft sich bei Leitungsgräben im Bestand: Nachverdichtung mit Vibrationsstampfer bringt oberflächennah gute Sandkegelwerte, aber das seitliche Anstehen des gewachsenen Bodens bleibt ungeprüft. In solchen Fällen dokumentiert das Prüfprotokoll nicht nur die Einbaudichte, sondern auch die Aushubfeuchte und die Kornzusammensetzung vor Ort. Liegt der Wassergehalt mehr als drei Prozentpunkte über dem optimalen Wert, verweigern wir die Abnahme. Bei Verdacht auf ungenügende Tragfähigkeit unterhalb des Prüfhorizonts empfehlen wir einen ergänzenden CPT-Versuch, um den Schichtaufbau zerstörungsfrei aufzulösen.

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Referenznormen

DIN 18125-2:2020-11 – Versuchsdurchführung und Auswertung, ZTV E-StB 17 – Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen Erdarbeiten, RStO 12 – Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus, DIN 18127 – Proctorversuch (Laborbezug für DPr)

Technische Daten

ParameterTypischer Wert
Normative GrundlageDIN 18125-2:2020-11, ZTV E-StB 17, RStO 12
Prüftiefe0,10–0,40 m unter Planum (größere Tiefen auf Anfrage)
Größtkorn des Prüfmaterialsbis 63 mm (Überkornkorrektur nach DIN 18125-2)
EichsandtypRundkorn, Durchmesser 0,2–0,6 mm, rieselfähig
Messbereich Dichte1,60–2,40 g/cm³ (typisch für Kies-Sand-Gemische)
BezugswertProctordichte ρPr (Laborbezug nach DIN 18127)
DokumentationPrüfbericht mit Dichte, Feuchte, Verdichtungsgrad DPr
AkkreditierungDAkkS-akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO/IEC 17025

Gängige Fragen

Was kostet eine Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren in Ingolstadt?

Für einen Standardversuch auf einer Lage mit Auswertung vor Ort und Prüfbericht liegen die Kosten in Ingolstadt zwischen €110 und €150 netto pro Messpunkt. Bei mehreren Punkten auf derselben Baustelle oder bei laufender Qualitätssicherung vereinbaren wir tagesbezogene Pauschalen.

Bei welchem Größtkorn ist der Sandkegelversuch noch zulässig?

Nach DIN 18125-2 liegt die Obergrenze bei 63 mm Größtkorn. Enthält das Material einen Überkornanteil über 31,5 mm, führen wir eine Überkornkorrektur durch: Der Grobanteil wird ausgesiebt, gewogen und volumetrisch kompensiert. Bei Material mit Größtkorn über 63 mm weichen wir auf Ersatzverfahren wie das Ausstechzylinder-Verfahren oder den Plattendruckversuch aus.

Wie lange dauert ein Sandkegelversuch vor Ort?

Die reine Prüfzeit beträgt etwa 20 Minuten pro Punkt, inklusive Ausheben des Prüflochs, Sandeinfüllung und Wägung. Mit Vorbereitung, Dokumentation und Feuchtebestimmung per Schnellmethode rechnen Sie insgesamt mit 35 bis 45 Minuten. Der Prüfbericht mit dem Verdichtungsgrad DPr liegt noch am selben Tag digital vor.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Ingolstadt und Umgebung.

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